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Dienstag, 17. Oktober 2017

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4. Ökomenische Synode Seligenstadts

Die 4. Ökumenische Synode Seligenstadts tagte am vergangenen Samstag, dem 5. November 2016, in denRäumen von St. Marien unter dem Motto „ Auf! Sendung!“ Aus fünf Kirchengemeinden waren die Vertreterinnen und Vertreter aus den Leitungsgremien eingeladen, einander kennen zu lernen und sich in Arbeitsgruppen über das Thema „ Mission“ in seiner Notwendigkeit, aber auch seiner tendenziellen Überforderung auszutauschen. Pfarrer Stefan Selzer aus der Pfarrgemeinde St. Marcellinus und Petrus erinnerte in seiner Arbeitsgruppe an das Heilige Jahr der Barmherzigkeit, welches Papst Franziskus bis zum 20. November 2016 ausgerufen hat. Da das Einüben von Liebe und Vergebung nicht begrenzt werden könne, so ihr Fazit, führe Barmherzigkeit in die Freiheit.

Pastor Ingo Hunaeus von der Kirche des Nazareners brachte den Vorschlag eines Verhaltenskodexes des Ökumenischen Rats der Kirche, des Päpstlichen Rats für den interreligiösen Dialog und der Weltweiten Evangelischen Allianz in seine Gruppe ein. „ Das christliche Zeugnis in einer multireligiösen Welt“ ruft zum Handeln in Gottes Liebe auf, was unter anderem entschiedenes Reden und Handeln in der Nachfolge Jesu Christi beinhaltet, in völliger Ablehnung von Gewalt und Machtmissbrauch, im Eintreten für Religions- und Glaubensfreiheit für alle Menschen.

Pfarrer Holger Allmenroeder aus den Pfarrgemeinden St. Marien und St. Margareta hatte sich mit dem II. Vatikanische Konzil beschäftigt. In seiner Arbeitsgruppe ging es am Vormittag über das Verhältnis der römisch- katholischen Kirche zu anderen Konfessionen und nichtchristlichen Religionen und dem Paradigmenwechsel der römischen Kirche, die sich treu bleibt in ihrem Ziel, den Menschen Jesus Christus als Heiland zu verkünden.                    

Nachdenklich gingen die Delegierten am Nachmittag nach Mittagessen und gemeinsamem Gebet auseinander. Das Thema „Mission“ ist , schon aus der Vergangenheit her, viel zu belastet, um schnelle Antworten finden zu können, da waren sich alle einig. Gleichzeitig ist der Auftrag an die Kirchen eindeutig und muss in jeder Generation verantwortungsvoll mit neuem Leben gefüllt werden. Die Teilnehmenden der Ökumenischen Synode haben die Erkenntnis mit nach Hause genommen, dass diesen Auftrag keine Konfession für sich allein angehen kann, und dass unabdingbar der respektvolle Umgang mit den anderen Religionen dazu gehört.

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